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Regulation und Resonanz (Trilogie Teil 2)

Trilogie Teil 2: Regulation und Resonanz

Gastgeber:innen: 
Chantal Haunreiter und Sandro Battista

Wie entsteht Verbindung – und was hält sie aufrecht?

An diesem Abend steht die Regulation des Nervensystems im Zentrum: jener feinen, meist unbewussten Dynamik, die über Nähe, Vertrauen und Offenheit entscheidet.

Chantal Haunreiter und Sandro Battista arbeiten beide mit ihrer langjährigen Erfahrung in Prozessen, die das Nervensystem als Grundlage für Resonanz begreifen. Ihre Arbeit verbindet Wahrnehmungsschulung, stimmlich-bewegte Ausdrucksformen und feine Selbstregulation – mit dem Ziel, die natürlichen Rhythmen von Aktivierung, Ruhe und Begegnung wahrnehmbar zu machen.

Über Atem, Stimme, Haltung und Mikrobewegungen wird erfahrbar, wie das Nervensystem fortwährend auf Kontakt reagiert, wie es sich synchronisiert oder abgrenzt. Jede Begegnung wird zum Lernfeld von Ko-Regulation – einem lebendigen Prozess, in dem Sicherheit, Offenheit und soziale Resonanz körperlich entstehen.

In der Reflexion wird gefragt, wie sich dieses verkörperte Wissen um Regulation und Resonanz in Alltag, Zusammenarbeit und Kommunikation übersetzen lässt – als feine Grundlage von Präsenz und Beziehung.

Forschungstrilogie 2026

“Die Physik der Beziehung - Resonanz als verkörperte Praxis hin zur Weltbeziehung”

Wie entsteht Resonanz – körperlich, relational, weltbezogen?
Der ResonanzHub lädt 2026 dazu ein, Wahrnehmung als Forschungsfeld zu betreten:
Wo beginnt Beziehung im Körper, und wie wird sie spürbar im Kontakt mit der Welt?

Aufbauend auf dem Abend „Was wir sehen – und was uns bewegt“ (Juni 2025) widmet sich die Reihe drei zentralen Dimensionen verkörperter Wahrnehmung: dem visuellen, dem neurophysiologischen und dem haptischen System. Jede dieser Ebenen eröffnet einen eigenen Zugang zu Resonanz – als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Regulation und Spürfähigkeit.

Die Abende sind als experimentelle Forschungsräume angelegt, in denen sich wissenschaftliche Erkenntnisse und somatische Erfahrung begegnen. Teilnehmende sind eingeladen, Wahrnehmungsprozesse nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu erforschen:

  • Wie verändert sich Sehen durch Bewegung?

  • Wie reguliert sich Beziehung über das Nervensystem?

  • Wie formt Berührung unser Weltverhältnis? 

Jede Veranstaltung folgt der Struktur Kontextualisierung – Erforschung – Reflexion.
Im abschliessenden Austausch werden Beobachtungen, persönliche Erfahrungen und interdisziplinäre Perspektiven miteinander verknüpft – als Beitrag zur Vorbereitung des Summit „Weltbeziehung“ im Oktober 2026.

 Diese Reihe versteht sich als Vertiefung und Erweiterung:
Vom Sehen über die Regulation zum Spüren entwickelt sich eine Annäherung an Resonanz – als physikalisches, leibliches und soziales Phänomen – und als gelebte Praxis der Weltbeziehung.

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26. März

Sehen in Bewegung (Trilogie Teil 1)

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16. September

Haptic Gamma Embodiment (Trilogie Teil 3)