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Sehen in Bewegung (Trilogie Teil 1)

Trilogie Teil 1: Sehen in Bewegung

Gastgeber: Pascal Abegg

Wie verändert Bewegung unser Sehen – und Sehen unsere Bewegung?

Die visuelle Wahrnehmung hängt stark von physiologischen und psychologischen Faktoren ab. Bewegung und die daraus resultierende Tonusveränderung der Muskulatur verändert die visuelle Wahrnehmung und die optometrischen Messungen. Sehprüfungen vor, während oder nach physiologischen und psychologischen Belastungen fallen deshalb unterschiedlich aus.

Dieser Abend öffnet den Blick auf das feine Zusammenspiel von visueller Wahrnehmung, Körperhaltung und räumlicher Orientierung.

Pascal Abegg verbindet in seiner Arbeit Beobachtungen aus den Bereichen Optometrie, Sportwissenschaft und Neurologie. Anhand praktischer Experimente wird das Potenzial einer bewussten Tonus- und Aufmerksamkeitsregulation aufgezeigt. In seiner Praxis begleitet er Menschen aus dem Leistungssport, Menschen mit erhöhten Anforderungen an die visuelle Wahrnehmung,  der Musik und Schauspielerei, aber auch Patient:nnen mit funktionellen neurologischen Störungen. Sehen ist kein isolierter Sinnesvorgang, sondern das Resultat einer ständigen Abstimmung zwischen Körper, Raum und Wahrnehmung.

Visuelle Präsenz ist mehr als die Schärfe des Blicks – sie ist eine Haltung von Achtsamkeit, Bewegung und Verbundenheit im Raum.

Forschungstrilogie 2026

“Die Physik der Beziehung - Resonanz als verkörperte Praxis hin zur Weltbeziehung”

Wie entsteht Resonanz – körperlich, relational, weltbezogen?
Der ResonanzHub lädt 2026 dazu ein, Wahrnehmung als Forschungsfeld zu betreten:
Wo beginnt Beziehung im Körper, und wie wird sie spürbar im Kontakt mit der Welt?

Aufbauend auf dem Abend „Was wir sehen – und was uns bewegt“ (Juni 2025) widmet sich die Reihe drei zentralen Dimensionen verkörperter Wahrnehmung: dem visuellen, dem neurophysiologischen und dem haptischen System. Jede dieser Ebenen eröffnet einen eigenen Zugang zu Resonanz – als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Regulation und Spürfähigkeit.

Die Abende sind als experimentelle Forschungsräume angelegt, in denen sich wissenschaftliche Erkenntnisse und somatische Erfahrung begegnen. Teilnehmende sind eingeladen, Wahrnehmungsprozesse nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu erforschen:

  • Wie verändert sich Sehen durch Bewegung?

  • Wie reguliert sich Beziehung über das Nervensystem?

  • Wie formt Berührung unser Weltverhältnis? 

Jede Veranstaltung folgt der Struktur Kontextualisierung – Erforschung – Reflexion.
Im abschliessenden Austausch werden Beobachtungen, persönliche Erfahrungen und interdisziplinäre Perspektiven miteinander verknüpft – als Beitrag zur Vorbereitung des Summit „Weltbeziehung“ im Oktober 2026.

 Diese Reihe versteht sich als Vertiefung und Erweiterung:
Vom Sehen über die Regulation zum Spüren entwickelt sich eine Annäherung an Resonanz – als physikalisches, leibliches und soziales Phänomen – und als gelebte Praxis der Weltbeziehung.

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17. Oktober

Tage der Resonanz

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1. Juli

Regulation und Resonanz (Trilogie Teil 2)